Newsflash! Instagram Stories entdeckt und gleich was gelernt

Erlebnisse

Gestern habe ich zum ersten Mal von Instagram Stories gehört, heute muss ich da aber auch wirklich mal sofort dabei sein.

Instagram Stories?

Das ist eine neue Funktion von Instagram, bei der man Fotos und Videos hochladen kann, die nach 24 Stunden wieder verschwunden sind. Diese Fotos, oder auch Videos landen nicht im normalen Instagram Stream, sondern sind extra abrufbar. Puhh, Glück gehabt.

Wenn ich den Schilderungen anderer glauben darf, dann ist es das Snapchat von Instagram. Ich habe zwar einen Snapchat-Account angelegt, aber noch nicht einmal die Lust verspürt, dort etwas zu posten.

Die Frage, ob man das braucht oder nicht, die kann man bis in die Unendlichkeit diskutieren, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Es ist da. Punkt.

Einige großartige und inspirierende Instagrammer, denen ich folge, die haben es ausprobiert, und jetzt wollte ich das auch mal wissen. Instagram Stories, wie geht das?

Vorher noch ein kleiner Einblick zu Instagram

Für mich ist Instagram eine großartige Plattform, sehr inspirierend. Sehr schick. Ich kann dort herrliche Fotos betrachten. Ich folge um zu lernen, um in Begeisterung zu schwelgen.

„Nice, cute, awesome, wonderful, ohhh, voll schön.“, das sind die Vokabeln, die ich auf Instagram nutze.

Kurz: Ich liebe es.

Das war nicht immer so. Noch vor einiger Zeit war es üblich, alltäglich einfach ein oder mehrere Fotos auf Instagram zu posten, die eben gerade passierten. Manche machen das immer noch, aber im Grunde ist es ganz anders.

Ich habe erst im letzten Jahr erfahren, dass Instagram gar nicht erfunden wurde, um die Welt mit Instant-Fotos zu überschütten. Instant! Das wäre ebenso scheußlich wie Instant-Kaffee. Sondern Instagram war ursprünglich eine Plattform, auf der sich Profis präsentierten. Als Mini-Blog, als Portfolio. Naja, und ein Profi, der kann eben fotografieren, egal ob mit einer Polaroid (Örks!), oder einer Canon 5D mit viel Dings.

Irgendwann kamen dann die ganzen schrecklichen „Ich-zeig-euch-mein-Essen-in-lila-Freunde“. Das tat im Auge weh, war einfach nur schrecklich.

Instagram war für mich einfach nur schrecklich. Aber dann habe ich mal genauer hingeschaut, und es ist ganz anders.

Einige machen grandiose Fotos, und ich lerne viel daraus. Klar, ich folge einigen Katzen-Accounts. Oder wieder anderen, weil man sich kennt und nett findet. Da gibt es dann auch mal Überraschungen, weil sich Menschen und ihre Fotos eben immer entwickeln. Das muss auch sein.

Doch ich arbeite schwer daran, dass mein Account einfach schöner wird. Schönheit liegt ja auch immer im Auge des Betrachters. Ein paar 1000 Follower könnten es gerne sein, aber die Bilanz von 50 auf 340 in den letzten Monaten, die ist schon ganz schön.
Das ist viel Arbeit, und gerade habe ich wieder mal an einem Onlinekurs teilgenommen, der ein echter Booster ist, sofern ich die Zeit finde, alle Ideen umzusetzen.

Ja, es ist ein bisschen eine Plastikwelt, die einfach schön ist, und nur die allerschönsten Fotos vom Tag finden sich auf Instagram. Hach! <3
Ja, das kannst du gerne anders sehen, aber bei den Accounts, denen ich leidenschaftlich freiwillig folge, bei denen ist das so.

Vielleicht liegt es daran, dass ich bei Instagram noch keine klare Strategie habe, außer vielleicht Likes, Lob und Leidenschaft fürs Fotografieren. Das heißt ja noch nicht, dass das wirklich gut ist, und da ist ja auch wieder diese Geschmackssache im Spiel.
Mein Insta dient nicht dem Verkaufen, denn es ist der private Account.
Klar, wenn du etwas kaufen möchtest, dann bist du hier schon ganz richtig, hier auf der Seite. 🙂

Ich denke schon darüber nach, meinen geschäftlichen Account wieder zu aktivieren, aber dazu braucht es eine Strategie.

Einen Plan! Ja, in diesem Fall ja, sonst sieht der Feed nicht schön aus, und ich habe keine Freude daran. Dazu sollten ein paar Themen vorgeplant sein. Das macht schon eine ganze Menge Arbeit, denn neben dem einfach nur schönen Aussehen, sollte eine Info, ein Bild, ein Video auf Insta bei geschäftlichen Accounts auch immer hilfreich sein. Bloß keine Werbung. Das schaut sich doch keiner an! Mal sehen, wann mir da etwas einfällt.

Bei allen diesen Überlegungen kannst du jetzt sicher verstehen, dass Instagram eben nicht spontan ist.

Im Moment bin ich total pink. Aber ein paar zukünftige Ideen habe ich auch schon. Irgendwann muss ich mich aber auch mal entscheiden. Deutsch? Englisch?
Dazu brauche ich ein Ziel. Brauche ich Instagram auf englisch, wenn meine Blogs noch auf deutsch sind?

In der Bio ist es englisch, aber sonst?

Screenshot_Instagram

Da muss eben einfach noch mehr Klarheit im fotografischen Ausdruck hinein, aber ich glaube, dass der Groschen bald fällt, und dann habe ich vielleicht meine visuelle Stimme gefunden. So heißt das wohl. Auf jeden Fall müssen die Fotos – immer die letzten neun – sehr gut zueinander passen.

Siehste, also ist es gar nicht dumm, noch so eine Funktion zu haben, die alltägliche und weniger perfekte Dinge zeigt, die eben auch eine Person ausmachen.

Klar, wer Snapchat nutzt, der hat sich mit diesen Überlegungen schon auseinandergesetzt. Aber auf Snapchat reizte mich bisher nicht so viel.

Vielleicht, weil ich die schöne Glitzerwelt auf Instagram lieber sehen möchte.

Soeben habe ich mir die Stories einiger Instagrammer angeschaut, denen ich immer mit Bewunderung folge. Mir gefällt dieses „Hinter die Kulissen schauen“. Dabei habe ich auch erfahren, dass man in diesem Jahr zum Winter uunbedingt so einen Boucherouite Teppich braucht. Musste ich auch erstmal googeln. Finde ich jetzt nicht soo schick. Hipsterkram eben. Aber da mich gerade das Weben sehr begeistert, bin ich ganz hibbelig. 🙂

Plingg! Dabei fallen mir dann spontan 1000 Ideen ein, die ich in so eine Story setzen könnte. Das schließt dann auch den beruflichen Bereich ein.

Das alles könnten Themen für deine Instagram Story sein:

  • Die letzten Sekunden, bevor das Webinar, Seminar oder dein Workshop beginnt.
  • Die Materialien für den Flipchart-Friday.
  • Überhaupt alles DIY <– Ups, für den privaten Blog.
  • Ein kurzer Einblick in deinen Seminarraum/ dein Büro.
  • Ein Blick auf dein Catering im Seminar
  • Ein Mini-Eindruck aus dem Seminar. <– Achtung! Hier schriftlich die Genehmigung deiner Teilnehmer einholen. Sicher ist sicher!
  • Dein Weg ins Seminar/ ins Büro …
  • Die Verzweiflung vor dem Kleiderschrank. Oh Gott, was ziehe ich bloß an?
  • Seminarergebnisse, Charts etc. <- Sofern das nicht intern ist!
  • Deine neue schicke Tasche, dein Material, dein 10.000 Notizbuch… Dein Materialkaufrausch!
  • Uuuund: DEINE KATZE! 🙂

Ganz überrascht habe ich mich auch der Sache gestellt. Ohne Katze, denn ich habe (noch) keine. Hochkant! Anders geht es nicht! Hier meine erste Story, ganz ohne Storyline:

 

 

 

Mein Fazit

Weißt du, was wirklich richtig gut ist?
Nach 9 Sekunden ist Schluss. Der Lerneffekt daraus für andere Videos ist:

Fasse dich kurz!

Schon allein deshalb ist Instagram Stories einen Versuch wert. Es trainiert. Es trainiert dich, deine Botschaft kurz zu fassen. So, wie Twitter uns in 140 Zeichen trainiert, so trainiert Instagram Stories uns jetzt, kurze Videos zu machen.
Das wiederum ist auch gut für alle anderen Videoformate, denn ich liebe kurze Videos, auch wenn das wahnsinnig schwer ist.
Juchuhh! Ich hab was gelernt.

Welche Erfahrungen hast du mit Snapchat oder Instagram Stories gemacht?

Signet_Deine

Sandra Dirks

Hallo, ich bin Sandra!
Ich blogge über Flipcharts und Methoden, um zauberhaften Menschen dabei zu helfen, Ideen zu finden, für quirlige, überraschende und unvergessliche Events.

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Johanna Köster-Lange
Gast

Ich finde die Insta Stories intuitiv einfacher zu handeln als Snapchat. Was mich aber auch hier irritiert (als alte PR-Häsin): Die Frontkamera liefert ja gekonterte Bilder. Das ist weder für Gesichter noch für Logos (und seien es nur die aufm Pulli) hilfreich. Gibt es Workarounds, damit man eine „normale“ Kamera verwenden kann?

Karin Tölzer
Gast

Hallo liebe Sandra, ich liebe auch Instagram unter anderem deswegen weil die Nutzer dort die schönen Momente aus ihrem Leben teilen. Es ist einfach schön. Diese Tatsache verbirgt auch enormes geschäftliches Potential. Daher habe ich eine Instagram Marketing Challenge ins Leben gerufen. Es geht dabei speziell um Aufbau einer Unternehmenspräsenz und Marketing auf Instagram. Vielleicht ist es ja was für Dich. Gruß, Karin

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