Sandra Dirks - How to use the Humorkochbuch - Was tun mit dem Humorkochbuch?

Samstag, 10:00 Uhr:

Im Halbschlaf denke ich kurz daran aufzustehen. Schließlich könnte jetzt jeden Moment der DHL-Mann mit einem Paket voll Humorkochbüchern vor der Tür stehen. „Könnte.“, murmele ich ins Kissen, denn es könnte auch erst am Montag ausgeliefert werden.

10:15 Uhr:

Es klingelt unbarmherzig und ich stehe fast im Bett. DHL. Wer sonst, um diese frühe Stunde? Ich hoffe einige Sekunden lang, dass der Ehemann mich aus dieser Situation rettet und zur Tür sprintet. Neben mir rührt sich nichts. Verdammt, er hat bereits einen Termin im Bad. Es klingelt noch mal. Ich springe auf. Ich würde mir nie verzeihen, wenn der DHL-Mann das Paket bei der rauchenden Nachbarin abgibt und mein Paket dann eklig stinkt. In meinem voiletten Flanellpyjama (oh, Gott, ich hasse Flanell!) mit weißen Streublümchen, noch ohne Brille finde ich den Türöffner. Ich fühle mich so sexy, wie Doris Day in ihren Pyjama-Filmen.

Schwupps steht der DHL-Mann im Hausflur und vor unserer Tür. Er ruft fröhlich „Pooohost!“
Gut, er hat es nicht anders gewollt, meine Haare stehen in alle Richtungen ab, ich bin ungeschminkt, und die Augen sind eher noch kleine Schlitze. Ich öffne die Tür und höre deutlich die Schadenfreude in seiner Stimme: „Oh, guten Morgen, da haben sie wohl noch geschlafen, Frau Dirks?“
Ich sehe das blauweiße Etikett von ManagerSeminare. Ohne Brille. Ich rufe laut in den Hausflur: „Es ist mein Buch, mein Buch, mein erstes Buch. Da ist es.“ So ganz scheint mein DHL-Mann das nicht zu glauben, bringt er doch ständig Bücher ins Haus. Ich rufe noch mal: „Mein Buch, es ist endlich da.“ Er besteht auf meiner Unterschrift. Ich unterschreibe im ersten Versuch mit „Buch“. „Ähm, Frau Dirks?“ fragt er irritiert. Ich unterschreibe noch mal, diesmal ist er zufrieden.

Wie eine Schatzkiste trage ich das Paket ins Wohnzimmer und rufe dabei weiterhin: „Mein Buch, mein Buhuch, mein Gott, es ist da!“

Foto

Endlich halte ich es in den Händen und finde es so schön. Ich blättere darin herum und lese hier und da. Dennoch steigt die Aufregung an: Was werden die Leser sagen?

Hier ein paar Hinweise, was du mit dem Buch anstellen kannst.

Du kannst es einfach ins Regal stellen, wenn du gerade wenig Zeit hast. Ich habe die beiden Bücher dazugestellt, die dir im Klappentext des Humorkochbuchs zur Lektüre empfohlen werden. Außerdem natürlich meine CD-ROM „Professionelle Webinare gestalten
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Du kannst auch endlich den dekorativen Fotobildband vom Beistelltischchen im Wohnzimmer nehmen und ihn durch das Humorkochbuch ersetzen. Das passt auch zu den orangefarbenen Tulpen, die du frühlingshaft dekoriert hast.
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Selbstverständlich lässt sich das Buch auch gut als Bettlektüre verwenden. Das Buch enthält gerade so viel Action, dass du nach der Lektüre einen entspannten Schlaf findest und lustige Träume hast.
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Der Verlag hat das Buch extra in den angesagten Frühlingsfarben gestaltet, so dass du es als modisches Accessoire zur aktuellen Mode kombinieren kannst. Schau mal hier:
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Du kannst das Buch natürlich auch ganz einfach professionell bearbeiten. Dazu empfehle ich die folgende Grundausstattung:
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Der Tee kann wahlweise auch durch Kaffee ersetzt werden.

Du hast noch gar kein Humorkochbuch bestellt? Dann wird es Zeit. Hier kannst du es bestellen.

Ich bin gespannt von dir zu lesen, welche Ideen du mit dem Buch realisierst.

 

P.S.

Übrigens: Das Buch ist mit einem speziellen Kopierschutz ausgestattet. Solltest du einzelne Passagen aus dem Buch auf den Kopierer legen oder abfotografieren, so zerstört sich diese Kopie innerhalb von fünf Minuten von selbst und hinterlässt stinkende schwarze Flecken auf deinen Händen oder dem Display deines Handys, die sich nicht so einfach entfernen lassen.

 

 

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9 Comments

  1. Zamyat M. Klein

    12. März 2013

    Zu deinem letzten Kommentar:

    Ich kenne das zu gut, dass ich in einem meiner Bücher lese und dann denke: „Was, das habe ich geschrieben? Das ist ja klasse!“ Man kann nicht hunderte Seiten im Kopf behalten- und ich entwickele Ideen oft auch erst beim Schreiben.

    Methoden, die ich schon hundertmal gemacht habe, behalte ich natürlich besser. Aber so frisch erfundene gehen mir manchmal selbst durch die Lappen und wenn ich sie lese denke ich:“Das könnte ich ja wirklich mal machen! Klingt doch klasse!“ oder auch bei irgendwelchen Gedankenausflügen bin ich dann ganz beeindruckt :-).

    Autoren-Alzheimer?? 🙂

  2. Bettina Schöbitz

    12. März 2013

    Deine lebendige Erzählweise nimmt mich mit auf dem Weg durch Deine Wohnung und auf der Gefühlsachterbahn. Die wundervoll umgesetzten Ideen zur Buchverwendung möchte ich gerne noch um „dekorative Brillenablage für Anspruchsvolle“ ergänzen.

    • Sandra Dirks

      12. März 2013

      Ah, genau, die Brillenablage. Genau. Da kommt dann auch gleich noch die intellektuelle Komponente hinzu. 😉

      Ja, das war wirklich eine Gefühlsachterbahn. Zwischendurch nehme ich das Buch auch immer wieder mal zur Hand und lese darin herum. An manche Stellen kann ich mich gut erinnern, bei manchen Stellen weniger. Das zeigt, dass es schon ein längeres Projekt war.
      Gerne würde ich auch aus manchen Teilen einfach nur vorlesen. 🙂

  3. Ulrike Zecher

    11. März 2013

    Endlich ist Dein Humorkuchbuch da – jetzt gibt es wieder etwas zum Lachen in meinen Workshops, herzlichen Glückwunsch, LIEBE SANDRA!

  4. Birgitta

    11. März 2013

    Jepp – gelesen – gelacht – bestellt 🙂
    Na das wird dann ein fröhliches Osterfest!
    Liebe Grüße
    Birgitta

    • Sandra Dirks

      12. März 2013

      Au klasse, vielen Dank. 🙂
      Bin gespannt auf Berichte, gerade aus der Jugendarbeit (das kann ich mir gut vorstellen) oder z.B. die Predigt als Fußballreportage?
      Liebe Grüße
      Sandra

  5. Sandra Dirks

    11. März 2013

    Jetzt habe ich aber Druck, au Backe. Wehe, wenn das nicht lustig ist. *bibbert*

    Ja, diese beiden Bücher sind im Klappentext unter dem Hinweis „Mehr Anregungen für Trainings mit Humor“ angegeben. Das finde ich sehr schön, weil ich die beiden Bücher sehr gerne mag. Außerdem gibt es dort auch Humor zu entdecken. 🙂

  6. Zamyat M. Klein

    11. März 2013

    Ach, und wie schön, dass du eins meiner Bücher daneben gestellt hast :-), die vertragen sich bestimmt gut!!

  7. Zamyat M. Klein

    11. März 2013

    Jodel!!! Das ist ja wieder mal köstlich!! Wenn das Buch auch nur halb so unterhaltsam ist, wie dieser Beitrag, wird man mich damit wieder laut lachend am türkischen Strand finden (wie mit Jürgens Buch damalig).

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