Sonntagsgedanken – Die guten Seiten des Internets #webseidank

Erlebnisse

 

Sonntagsgedanken #webseidank

Eine Blogparade, auf die ich wirklich Lust habe. Zufällig auf Twitter entdeckt, und nun bin ich dabei, bei der Bogparade von Annette Schwindt und Thomas F. Reis. Mehr dazu findest du hier: *KLICK*

Ein gutes Thema, um nach langer Zeit mal wieder ein paar Sonntagsgedanken zu posten.

Ich bin seit 1999 in diesem Internet aktiv, und meistens sehr glücklich hier unterwegs. Klar, ich wünschte mir in der ganzen Zeit, und auch heute noch, so manches Mal einen persönlichen Idiotenfilter. Heute mehr als früher.

Aber es geht hier um die guten Seiten des Internets, und die damit verbundenen Menschen. Tadaaa, da gibt es ein paar ganz wundervolle, auf die ich nie mehr verzichten möchte.

Ich fange hier mal ganz vorne an

Ganz vorne bedeutet Wintersemester 1999/2000 an der FernUni Hagen. In diesem Jahr habe ich begonnen, an der FernUni zu studieren, und im Rahmen der Immatrikulation musste ein Internetzugang her.

fernuni hagen

Ich bekam eine Emailadresse, und eine ausführliche Anleitung, wie man in dieses Internet hineinkommt. Das war irre aufregend, ich war drin. Ich hopste durch die Wohnung und rief laut

„Ja, ja, yeahaahah! Ich bin Superwoman!“ – Das rufe ich heute auch immer noch, wenn mir etwas gelingt, das mit Technik zu tun hat.

Aber zurück zum Anfang.

Kurze Zeit später habe ich am ersten Onlineseminar im Fach „Soziale Prozesse“ teilgenommen. Es war eins der ersten Onlineseminare, das die FernUni Hagen überhaupt veranstaltet hat. Dabei ging es um das Erforschen von Kommunikation im virtuellen Raum. Die Erkenntnisse daraus sind mir noch heute präsent. Das war klasse. Wir haben kleine Arbeitsgruppen gebildet, die auch nach dem Seminar zum Teil als Lerngruppen noch Bestand hatten. Das war echt abgefahren, damals in diesem Internet. Da konnte man schon live chatten, obwohl man sooo weit von einander entfernt war. Das war ja verrückt. Wobei ich in dieser Lerngruppe auch eine Freundin kennengelernt habe, die zufällig ein paar Straßen weiter wohnte. Klasse.

Das alles hat mich wohl auch in Bezug auf Onlineseminare geprägt

Kurze Zeit später habe ich ein Buch für mein Studium bei Amazon bestellt. Das erste Mal Onlineshopping.

Nachdem der Postmann das Buch damals zugestellt hatte, kannst du dir sicher vorstellen, was ich gemacht habe, oder? Richtig, Superwoman hoppste durch die Wohnung. Das funktioniert ja, das musste ich sofort meinen Freundinnen von der FernUni in die Newsgroup schreiben. Gemeinsam teilten wir diese irre Erfahrung, und die anderen bestellten auch mal probeweise bei diesem Amazon. Überhaupt erforschten wir so manche Dinge. Cool, diese Online-Kommunikation funktionierte, und machte viel Spaß.

So klickte ich mich durchs Web, und staunte, und lernte.

2001 dachte ich, dass es an der Zeit wäre, sich mal den passenden Mann fürs Leben zu suchen. Schließlich hatte ich mich 1999 von meinem Freund getrennt. 2001, im Dezember sollte ich 30 werden, also da wäre es mal eine gute Idee, gezielt Ersatz zu beschaffen.

Mit diesem Internet hatte ich ja bereits gute Erfahrungen gemacht. Heute würde ich das sicher so nicht angehen.

Dabei lernte ich ein paar sympathische und unsympathische Zeitgenossen kennen. Ganz so, wie im echten Leben. Nur eben viel vielfältiger. Allerdings sprach ich damals nur mit sehr vertrauten Menschen darüber. Das hatte den Charme von Kontaktanzeigen, und war irgendwie unseriös. Blöd, aber so war das damals. Daaamals. 🙂

Mit einem der Herren bin ich heute immer noch befreundet, ein französischer Ingenieur für Informatik, mit dem ich Voice over IP kennen lernte, noch bevor jemand Skype erfand. Während ich bei jedem Gespräch meine wenigen Vokabeln zusammenkratzte, immer schneller im Gebrauch meines Wörterbuchs wurde, dachte ich, dass man so ja irgendwie viel einfacher lernen könnte, als mit Newsgroups, wenn man dieses VoIP fürs Lernen nutzen könnte. Ich durchforstete die Suchmaschinen, ob es sowas schon gab.

Naja, es sollte noch etwa 10 Jahre dauern, bis ich diese Leidenschaft in Webinaren ausleben konnte.

Für diese Erfahrung bin ich ihm immer noch dankbar. Auch wenn ich damals nicht mit Sack und Pack ausgewandert bin. Wenn wir uns heute an diese Zeit erinnern, dann macht er sich immer noch darüber lustig, dass ich ihn schon mit 10 Fragen bombardiert hatte, während er versuchte, mir klar zu machen, dass ich Geduld brauchte.

paris-Braunschweig

Er brüllte laut „STOOOOPP!!!“ in sein Headset, und er erklärte mir, dass ich erst eine Frage stellten sollte, die ein paar Sekunden brauchte, bis sie in Paris ankam. Dann konnte er darauf antworten, und die Antwort brauchte wiederum ein paar Sekunden, um in Braunschweig anzukommen. Verrückt! Haha, Paris! Zwischendurch sollte ich GEDULD haben, und warten. Ahh! Das mit der Geduld, das war schwer, aber wenn das mit der langsamen Übertragung heute manchmal noch passiert, z.B. im Webinar, oder ganz schlimm bei Facebook-LIVE, dann muss ich daran denken, und in mich hinein grinsen. Wobei mich das immer noch so irritiert wie damals.

Jetzt weißt du, warum ich in dieser Hinsicht so entspannt bin. 😉

Mit einer gesunden Portion Misstrauen ausgestattet fand ich dann im Januar 2002 doch noch meinen Hugh Grant… äh, Günther Dirks. Jetzt sind wir schon 9 Jahre verheiratet, und er ist immer noch kein Psychopath, sondern der beste Ehemann der Welt.

herzen

Was auch immer passiert, wir sind ein tolles Team! Das Beste, was das Internet hervorgebracht hat. #webseidank

In den folgenden Jahren lernte ich dieses Internet noch besser kennen. Lernte mehr über dieses eLearning, über das alle plötzlich so einen Hype machten, indem sie manchmal über Dinge staunten, die ich schon als ganz selbstverständlich betrachtete. Tse, diese Offline-Menschen.
Ich legte Webseiten an, startete 2007 meinen Brautblog, und startete 2009 meinen Blog hier. Diesen hier.

Freute mich wie verrückt, wenn Menschen, die ich vorher noch nicht kannte, positiv auf das reagierten, was ich in dieses Internet stellte. Das mache ich übrigens heute auch noch. Ein tolles Gefühl, dass es Menschen da draußen gibt, die Dinge genauso sehen wie ich, oder die das, was ich schreibe hilfreich finden. Juchuhh! #webseidank

Über OpenBC —> XING kann man Menschen stalken, die einem schon mal im Leben begegnet sind

Was machen die denn jetzt? Wie sehen die jetzt aus? Haben die Karriere gemacht? Ach? Nicht? Super spannend. Hm, wenn ich ganz ehrlich bin, dann ist das eigentlich immer noch das, was mich bei XING wirklich interessiert. Du merkst schon, ich habe nicht so große Lust auf XING. Ich bin halt da, weil man das muss. Es ist ein bisschen steif dort. Hin und wieder findet sich da eine Überraschung, weil man jemanden wiederfindet, oder wiedergefunden wird. Das ist echt eine Freude. XING macht es schwerer, sich aus den Augen zu verlieren. Das finde ich gut.
Klar, man könnte dieses Networken da ernster nehmen, dann könnte man sicher unendlich viel Geld verdienen, sagen die Berater, aber das macht mir irgendwie keinen großen Spaß da drüben.

Richtig toll finde ich es woanders

Damals war es Twitter. Über Twitter habe ich eine tolle Online-Community hier in Braunschweig live kennen gelernt. Verrückt. Aber wir waren hier sehr aktiv. Das ist toll. Daraus sind auch Freundschaften im echten Leben entstanden, die toll und so vielfältig sind, das wäre nur offline gar nicht möglich gewesen. Wir wären uns gar nicht über den Weg gelaufen. Im Moment ist es hier ein wenig ruhiger geworden, weil viele sich in Eltern verwandelt haben, wieder andere (ich) sind etwas träger geworden, wenn es um Treffen geht. Aber gerade ein Treffen gestern hat mir gezeigt, dass es an der Zeit ist, mal wieder öfter live zusammen zu kommen. Ich erinnere mich auch noch, dass wir sogar bei einem Umzug geholfen haben. Also, dieses Twitter, das war schon toll.

Einige Twittermenschen habe ich auch mal per Zufall im Zug getroffen, das war auch toll. So einfach so. Verrückt ist, dass man sich gleich etwas zu erzählen hat. Es ist dann sogar sehr schade, wenn man aussteigen muss.

Dann habe ich auch noch ein paar tolle Twittermenschen auf meiner Liste, die ich uuunbedingt mal treffen möchte, weil ich gerne von ihnen lese.

Außerdem konnte man sich da bei Twitter auch immer mal Luft machen, und Zuspruch erleben, wenn man gerade Doofes erlebt hatte, irgendwie genervt war, oder die Traumschuhe auf der ganzen Welt in allen Onlineshops ausverkauft waren. Das waren noch Zeiten.

Aber warum WAR Twitter toll?

Ich bin weniger dort, weil es dort in den letzten Monaten so anstrengend geworden ist. Passiert eine Katastrophe, dann bricht der kollektive Wahnsinn aus.

Mir fehlen die kleinen Banalitäten des Alltags. Die machten für mich Twitter aus. Können die bitte wieder zurück kommen?

Beschwert sich jemand über etwas, das gerade doof in seinem Leben gelaufen ist, dann klugscheißert gleich jemand anders herum, dass das ja wohl nicht der Horror sei, ja, ein Luxusproblem gar. Es gibt kein Luxuxsproblem!
In dem Moment, in dem ich – egal was – als Problem empfinde, ist es eben mein Problem. Punkt. Ich glaube, ich entfolge einfach alle Menschen, die das Wort Luxusproblem gebrauchen. Dann wird mein Twitter auch wieder #webseidank-schön.

Eine der besten Sachen in diesem Internet ist für mich Facebook

Ich wollte das jetzt nicht so groß schreiben, aber es ist so. Facebook ist für mich allerdings streng in zwei Teile geteilt.
Hier habe ich mein privates Profil, das ich gar nicht so groß haben wollte, wie es jetzt ist. Denn für mich ist das mein Freunde-Kanal. Hier habe ich Freunde von früher, Menschen, an deren Leben ich gerne teilnehme, die ich persönlich kenne, oder die ich – das sind Ausnahmen – gerne mal persönlich kennen lernen möchte. Ich fühle mich da wirklich schon sehr verbunden. Das macht Spaß!

Mancher könnte mich hier doof finden, weil ich Freundschaftsanfragen einfach kommentarlos weglösche. Das mache ich einfach so, auch wenn das vielleicht nicht nett ist. Aber in meiner Chronik unter Info erkläre ich das auch. Schau mal.

Der 2. Teil bei Facebook sind meine Pages. Ich habe da eine Seite für meinen privaten Blog, und eine Seite, die ich geschäftlich zugeordnet habe.

Diese Seite liebe ich sehr, und ich liebe auch die Community dort sehr. Es macht mir Spaß, hier hilfreiche Inhalte zu posten. Manchmal, wenn ich durchs Netz surfe, dann finde ich Links, bei denen ich denke: „Oh, cool, das brauche ich für meine Leser dort!“
Es könnten noch mehr hilfreiche Links sein. Manchmal häuft sich das auch. Das muss ich noch lernen, damit jedes Posting auch seinen Platz hat.
Aber ich freue mich da über jedes Like, jeden Kommentar.

Hier gibt es auch ein paar Menschen, die mir dort in den letzten Monaten begegnet sind, die ich sehr gerne auch mal offline treffen würde.

Auf Facebook gibt es auch ein paar kuschelige Gruppen, also zwei an der Zahl, die einfach total positiv sind. Es geht um Bilder und Fotografie.

Hier habe ich in den letzten Monaten tolle Frauen kennen gelernt, denen die gleichen Dinge wichtig sind, wie mir. Also gute Fotos, und die Frage, wie kann ich mein kreatives Zeug perfekt in Szene setzen. Das ist so schön, und awesome und nice pic, und überhaupt. Hach! <3
Diese beiden Gruppen wurden von Emily Quinton im Rahmen ihrer Fotokurse ins Leben gerufen, und im Grunde wünsche ich mir das auch so kuschelig auf meiner Seite. Man sagt sich nette Dinge, und wenn man wirklich ein Feedback will, dann fragt man das an, und es kommt so liebevoll und hilfreich, ach, das ist so schön. #webseidank habe ich hier so viel gelernt. So kann es sein.

Seit dem letzten Jahr habe ich zwei sehr visuelle Leidenschaften in diesem Netz

Das eine ist Pinterest, das andere ist Instagram. Ich liebe beides, und wenn ein Männchen in meinem Kopf nicht STOPP! brüllen würde, dann könnte ich mich nicht losreißen.

Pinterest lässt mich so tolle Dinge entdecken. Dabei suche ich etwas, das mir weiterhilft, ich pinne das, was mir wichtig ist, was ich auf keinen Fall verlieren will. Pinterest ist für mich das private Facebook, nur für Dinge. In meinem privaten Facebook Account habe ich Menschen, die ich nicht verlieren möchte, in Pinterest Ideen und Dinge. Das ist so praktisch.

Dank Pinterest habe ich schon viele tolle Blogs angesurft, und Menschen mit gleichen Interessen getroffen, und ich staune immer wieder.

Instagram liebe ich im Moment sehr. Ich habe sehr spät damit begonnen, weil ich am Anfang dachte, dass man dort nur hässliche Fotos seines Mittagessens mit Filter in violett postet. Das sah wirklich furchtbar aus. Aber es ist ganz anders. Es ist viel Arbeit, und ich mache mir viele Gedanken darüber, was ein gutes Foto für Insta ist. Genau dieses perfekte Gemache geht vielen auf den Keks, aber ich mag gerne tolle Fotos anschauen. Wenn Fotos wirklich perfekt sind, dann versuche ich davon zu lernen. Ich liebe das. Gerade in den letzten Tagen beobachte ich, wie ich interessante Menschen treffe und in Kontakt komme.

Ich habe sogar schon gute Antworten auf dringende Fragen bekommen. Ich erlebe diese Community dort leichter und unbeschwerter, selbst wenn es sich auch mal um ein ernstes Thema dreht. Man muss Insta eine Chance geben, und sich drauf einlassen, dann ist es wirklich toll. Ich habe dort zwar erst etwa 300 Follower, aber im letzten Oktober hatte ich dort nur 50. Das ist doch was.

#webseidank, oder ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt, mit den Menschen, die mir gefallen. Das macht das Web für mich besonders.

Und es fängt gerade erst an… 🙂

Mit diesen Worten wünsche ich dir einen schönen Sonntag.

Signet_Deine

 

 

FlipchartFriday Bäckerei

Mini – Flipchartkurs – In der Bäckerei

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Mini – Flipchartkurs Muffins

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Produkttest – TRIO Marker

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FlipchartFriday Juni - Sandra Dirks

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