Trainingstipps

Wiederholungsübung – „Domino“ ein Klassiker

Sandra Dirks - Trainingsmaterial und MEthodenidee zur Wiederholung im Seminar: Domino

Ein Klassiker den ich seit Jahren einsetze ist „Domino“ – nicht so lustig, aber immer noch abwechslungsreich im Rahmen der Prüfungsvorbereitung.

Wie funktioniert dieses „Domino“?

Es funktioniert genauso, wie du es vielleicht von früher kennst. Erinnerst du dich noch? Es mussten immer die passenden Bilder, Formen, Augen angelegt werden.
Die Spielsteine wurden unter allen Mitspielern aufgeteilt. Ziel des Spiels war es, so schnell wie möglich die eigenen Spielsteine loszuwerden. Gewonnen hatte derjenige, der strategisch wertvoll alle seine Steine anlegen konnte.

Sandra Dirks - Trainingsmaterial und MEthodenidee zur Wiederholung im Seminar: Domino

 

Für meine Teilnehmer habe ich es abgeändert

Sie müssen keine Würfelaugen oder Bilder anlegen, sondern Stichworte und passende Definitionen zusammenfügen. Dabei sehe ich es auch immer als Teamaufgabe, das Domino zusammenzufügen, statt als Einzelkämpfer einfach nur die eigenen Karten loszuwerden. Gewonnen hat das Team, das am schnellsten alles richtig angelegt hat.

Der Vorteil bei dieser Übung ist, dass möglichst viele Sinne beteiligt sind. Es wird gelesen, diskutiert und angelegt oder auch „begriffen“. Ich begreife das Thema z.B., in dem ich die richtige Karte an der richtigen Stelle anlege.

Am Anfang habe ich eher unverständliche etwas hölzerne Definitionen aus Lehrbüchern genutzt, die ich im Laufe der Jahre teilnehmerfreundlich erneuert habe. Ich habe daran herumgebastelt, etwas neu geschrieben oder hier und da die Worte optimiert, den Text vereinfacht.

Als „Trägermaterial“ habe ich das GRIPS-Lernspielmaterial im Einsatz. Es ist so schön bunt, glänzt schön und ist dabei sehr variabel. Klar kann man das auch anders machen. Allerdings bietet es eine saubere, glatte, bunte Lösung und es ist sehr variabel, wenn ich schnell etwas ändern möchte.

Sandra Dirks - Trainingsmaterial und MEthodenidee zur Wiederholung im Seminar: Domino

 

Welche Materialien nutzt du?
Welche Abwandlungen dieses Klassikers hast du zusammengestellt?

Ich freue mich, wenn du diesen Beitrag teilst:
  • Sandra Dirks
    18. April 2011 at 21:38

    Hi zurück,

    lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. 🙂 Das klingt gut.
    Habe ich das richtig verstanden, dass die ganze Gruppe einen Satz Domino legt? Da denk‘ ich gerade schon an größere Domino-Karten, z.B. A4 oder A3. Da bekommt man ja auch noch mehr drauf. 🙂
    Die Aktivierungen dazu finde ich auch noch fein. Jetzt muss ich noch mal nachfragen: Wo genau schreibst Du die hin? Auf die andere Seite? Also darf ich die Karte nur richtig anlegen, wenn ich zusätzlich noch die Aktivität ausgeführt habe. Guter Plan, das setzt gerade weitere Ideen bei mir frei… Dankeschön! 🙂

    Liebe Grüße
    Sandra

  • Zamyat M. Klein
    18. April 2011 at 10:34

    Hei,

    ich benutze schlichte Moderationskarten, auf die ich mit Filzstift schreibe.
    Da ich das „normale“ Domino aber zu langweilig finde, habe ich es noch mit Aktivierungen ergänzt. Auf manchen Karten steht vorne ein A und hintendrauf dann eine Aktion, die derjenige machen muss, der die Karte gezogen hat und ablegen muss. (Ich mache das Domino mit der ganzen Gruppe als Integration, also am Ende des Seminars). Das sind dann bewegte Dinge wie auf einem Bein zur Tür hüpfen, einen TN ans Flipchart malen und die anderen müssen raten, eine Brücke machen und 5 TN krabbeln untendurch, um den Stuhlkreis rennen, einen Rap oder Reim zum Thema Lerntypen, ein Lied singen oder 5 TN umarmen (inklusive Trainerin! :-).

    Ich nehme verschiedenfarbige Karten, das sieht schön bunt aus. Habe die Methoden und ein Foto auch auf meinem Blog
    http://www.zamyat-seminare.de/blog/blogsuche/

    Liebe Grüße
    Zamyat