Buchtipp – Mike Rohde und seine schönen Sketchnote Bücher

Buchtipps
Sketchnote Handbuch und Arbeitsbuch 2

Sketchnote Handbuch und Arbeitsbuch 2

  1. Es wird mal langsam Zeit, diese Bücher unbedingt zu empfehlen.
  2. Eigentlich musst du gar nicht bis zum Ende lesen, denn ich empfehle beide Bücher unbedingt.

Grundsätzlich bin ich kein Fan davon, Fachbücher mit in den Urlaub zu nehmen. Auch wenn die Zeit zum Lesen sonst knapp ist. Fachliteratur auf den Urlaub zu verschieben ist auch keine Lösung. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

Nachdem ein Fachmagazin jüngst echt harten Tobak empfohlen hat, den ich nicht mal lesen würde, wenn ich nicht im Urlaub wäre, dachte ich, dass es mal Zeit ist für ein paar entspannte Buchtipps.

So gestehe ich, dass ich in diesem Jahr gegen meine eigene Regel verstieß, und doch zwei Fachbücher mit in den Urlaub genommen habe. Ich könnte mich jetzt damit rausreden, dass das eben schon ein Nachteil ist, wenn man sich im Job um Dinge kümmert, auf die man auch privat Lust hat. Ein Teufelskreis. 😉

Sketchnote Handbuch und Arbeitsbuch

Beide Bücher habe ich schon vor längerer Zeit verschlungen. Da ich im Urlaub ein wenig scribbeln, und mich außerdem auf die kommende Saison vorbereiten wollte, habe ich mich dafür entschieden, noch mal ein wenig darin herum zu lesen. Beide Bücher sind der absolute Oberhammer, und so inspirierend, dass sie in jeden Bücherschrank gehören.

Das Sketchnote-Handbuch

Das 1. Buch „The Sketchnote Handbook“ habe ich noch in der englischen Fassung, weil ich es damals einfach nicht abwarten konnte, die deutsche Version zu kaufen. So geht es mir oft. Mittlerweile gibt es hier auch die deutsche Fassung „Das Sketchnote Handbuch“.
Hier kann ich sagen, dass es egal ist, für welche Version du dich entscheidest, denn sie sind beide gut gemacht. Ich hatte neulich mal die Chance, in eine deutsche Version hinein zu schauen, und kann das mit Überzeugung sagen.

Das Handbuch bietet die Basics. Hier erklärt Mike Rohde seinen eigenen Weg ins Sketchnoting, außerdem stellt er Materialien und Grundtechniken vor. Einen Teil davon wiederholt er zwar im 2. Buch, dennoch ist es gut, auch den 1. Teil zu lesen. Hier gibt es einige Vorübungen, die sehr hilfreich sind, außerdem kommen auch noch weitere Sketchnoter zu Wort, die über Material, Techniken, oder ihre persönliche Vorgehensweise sprechen.

Mike Rohde erklärt sehr genau seine Vorgehensweise, und das ist einerseits sehr interessant, andererseits nimmt er dir auch die Angst, selbst aktiv zu werden. Mir hat das Buch damals sehr viel Mut gemacht, sonst hätte ich wohl gar nicht angefangen, mich in Vorträge zu setzen, um diese mit zu scribbeln. Ich sage nicht, dass er der ganzen Sache den Zauber, oder die Magie nimmt.
Nein, er nimmt dir die Angst vor dem Anfang. Die Angst davor, perfekt sein zu müssen. Denn das müssen Sketchnotes eben nicht. Klar, der Druck entsteht, wenn man die Sketchnote mancher Kollegen sieht. Man darf aber nicht vergessen, dass auch diese Kollegen irgendwann mal angefangen haben.

So lernen wir im Sketchnote-Handbuch,

  • was Sketchnotes sind, und
  • warum wir sie erstellen sollten,
  • wir lernen verschiedene Arten von Sketchnotes kennen,
  • unterschiedliche Herangehensweisen, und
  • ganz nebenbei erweitern wir unser visuelles Vokabular.

 

Kurz: Ein Mutmach-Handbuch für zeichnerische Angsthasen, oder so.

 

Was kann dann das Arbeitsbuch?

Klar, das Handbuch ist schon sehr praxisnah, und dennoch schön illustriert. Macht Lust darin zu blättern, das habe ich vergessen zu erwähnen. Da stellt sich die Frage, was denn nun fehlt, und ob man nun wirklich auch das 2. Buch braucht.

Wie in jeder Disziplin, kann man sich auch hier noch steigern. Hier wird es außerdem praktisch, denn Mike Rohde animiert dazu, im Alltag viel mehr visuelle Notizen zu erstellen. Klar, für Dauerscribbler ist es keine Überraschung, dass er vorschlägt, Ideensammlungen, To-Do-Listen und Einkaufszettel zu Sketchnotes zu machen.

Aber er regt meine Ideenmaschine für Sketchnotes auch noch weiter an, indem er vorschlägt, Reiseerlebnisse, Kulinarisches, und sogar Filme, TV und Medien mit Sketchnotes festzuhalten. Die Infos, die er dort gibt, sind zum Teil kleine Tipps und Tricks, die für mich aber sehr wertvoll sind.

Sehr gut gefällt mir auch, dass er in dieser Übersetzung nicht nur englische Sketchnote-Beispiele hat, sondern auch deutsche Sketchnoter erwähnt und abdruckt.

In Kapitel 9 gibt es dann noch Sketchnote-Tipps & Techniken für Fortgeschrittene. Das macht wirklich Spaß.

Neben der Idee, dass ich nach den Ferien wieder im Visualisieren gefordert bin, hatte ich noch eine 2. Idee. Ich liebe Reisetagebücher, und kann mich auch im Urlaub darin verlieren. Dazu gibt es mittlerweile ja auch viele Bücher. Ein Buch habe ich hier auch schon mal vorgestellt. *KLICK*

Aber alle diese Bücher sind immer so perfekt, mit wunderschönen Aquarellen und Federzeichnungen. Besonders, aber angeblich immer ganz beiläufig erstellt.
Klar, das macht auch Spaß. Aber wenn man sich mal wirklich richtig erholen will, und einem der Aquarellpinsel zwar gut in der Hand liegt, aber eben auch nicht automatisch und immer mit malt, dann braucht es etwas einfaches.

Sketchnote Handbuch und Arbeitsbuch 3

Mike Rohde hat mich hier mit seinen einfachen Tipps genau angesprochen, und mich noch mal neu auf die Reise geschickt. Das, was anderen Reisescribblern fehlt, das ist oft der Hinweis, WO man anfängt nach Motiven zu suchen.

Viel habe ich in diesem Jahr allerdings dann doch nicht gemacht. Ich war einfach viel zu faul. 🙂

Urlaub_Hvar (358 von 369)

Englische Touris in komischer Kleidung mit seltsamen Hüten am Hafen vor der Infotafel.

Urlaub_Hvar (359 von 369)

Ich so, im Wasserflugzeug von Jelsa nach Split, etwa bei Minute 8 von 11. Passiert. Mehr dazu demnächst im Reisetagebuch in meinem Blog: www.sandiskolumne.de

Urlaub_Hvar (360 von 369)

Ein bisschen Material, also zumindest Lieblingsfarben solltest du schon mitnehmen.

Aber alles nicht so leicht, wenn man ständig in die schöne zum Haus gehörende Badebucht schaut, oder lieber in den Pool hopsen mag.

Urlaubsbild mit Badebucht

Bei so klarem Wasser gehe selbst ich im Meer baden.

Ausblick mit Badebucht

Und dann ist es so herrlich leer, weil nur noch ein paar andere Hausbewohner dort unten liegen.

Palme am Pool

Hätte ich gerne im Garten.

Swimming-Pool

Verdammt, es gibt so viel Ablenkung. Aber auf der Liege rechts in der Mitte liegen, und lesen, das geht immerhin.

Es ist eben nicht so einfach, wenn man dann unterwegs ist, das (perfekte) Reisemotiv zu finden. Das alles ist ein Prozess, denn wir müssen erstmal das SEHEN lernen, bevor wir etwas ZEICHNEN können. Hierbei helfen uns die kleinen Aufgaben im Arbeitsbuch. Sie schärfen unseren Blick. Das wiederum kann auch so grundsätzlich nicht schaden. Hier schließt sich der Kreis. Magie!

Dies sind die Links zu beiden Büchern. Ich verlinke* hier mal die deutschen Übersetzungen:


Das Sketchnote Handbuch: Der illustrierte Leitfaden zum Erstellen visueller Notizen (mitp Business)*

Das Sketchnote Arbeitsbuch (mitp Business)*

Jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen, oder im Urlaub.

Signet_Deine

Psst! Im September erscheint übrigens sein 3. Buch zum Thema. Ich bin schon sooo gespannt.

 


*Dies ist ein Amazon-Affiliate-Link:

Wenn Du über diese Links bestellst, dann erhalte ich für meine Empfehlung ein paar Cent. Nicht so viel, dass ich mir davon ein Luxusleben in Saus und Braus gönnen könnte, aber es ist eine kleine Anerkennung, die mich freut. 🙂 Vielen Dank!

Sandra Dirks

Hallo, ich bin Sandra!
Ich blogge über Flipcharts und Methoden, um zauberhaften Menschen dabei zu helfen, Ideen zu finden, für quirlige, überraschende und unvergessliche Events.

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