Blogserie: Sterne falten im Team Teil 3 – Echte Trainer nehmen Flipcharts
Papier, Klebestift, ein bisschen Geschick – schon geht die Flipchart-Faltaktion los. Diese Variante bringt Struktur, aber auch Raum für Eigeninitiative in die Gruppe.
Klar, was denn sonst! Bei Turmbau, Eierfall und Dingsbums nimmt Trainer doch auch immer ein Flipchart.
Ziel ist es, wir erinnern uns: einen Fröbelstern zu falten!
Ein Stern besteht immer aus vier Papierstreifen. Hier nun die Arbeitsmaterialien für die Gruppe:

Gib der Gruppe eine Faltanleitung, oder lass die Gruppe googeln, oder, oder. Der Unterschied besteht darin, dass die Teilnehmenden im Gegensatz zu den anderen Tagen das Material erstmal selbst schneiden müssen. Zusätzlich kannst du noch einen Klebestift aushändigen. Damit haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, längere Papierstreifen zu erstellen.
Die vorgegebene Zeit oder die Reduktion von Materialien ist natürlich immer eine zusätzliche Option.
Variante 1:
Du gibst einen Stern in einer bestimmten Größe vor. Dazu ist eine bestimmte Breite der Papierstreifen nötig. Die Teilnehmenden sollen sich den vorgegebenen Stern gut anschauen und einen ebenso großen Stern anfertigen. Es gibt kein Lineal zum Abmessen. Flipcharts haben meist eine Lineatur aufgedruckt. Das sollte reichen. Der Stern sollte im Durchmesser maximal 0,5 cm von der vorgegebenen Größe abweichen. Je kleiner die Abweichung, desto hochwertiger ist das Ergebnis zu bewerten.

Variante 2:
Die Teilnehmenden sollen den größtmöglichen Stern aus zwei Flipchart-Blättern erstellen. Hier müssen sie den Klebestift einsetzen, denn je breiter die Papierstreifen, desto länger müssen sie auch für das „Flechtwerk“ sein.


Huch, zu kurz!

Der kleine Stern ist mit den kästchenbreiten Streifen über die Gesamthöhe des Flipcharts möglich. Soll der Stern größer werden, mit breiteren Streifen, dann müssen die Faltstreifen verlängert werden, z.B. durch das Zusammenkleben mindestens zweier Streifen.
Variante 3:
Das vorgegebene Material (1-2 Flipchartblätter) muss inklusive eines „Teststerns“ (zum Erarbeiten der Technik) für die „Produktion“ in der Anzahl der Teilnehmenden der Kleingruppe reichen. Am Ende soll das Material komplett aufgeraucht sein. Ups, verschrieben: Am Ende soll das Material komplett aufgebraucht sein. Bei fünf Gruppenmitgliedern macht das sechs Sterne inklusive des „Teststerns“.
Diese Übung kann auch zum Einstieg verwendet werden. Die Teilnehmenden sollen dann in den Ecken ihres Sterns Fragen notieren, die die Teilnehmenden am Ende des Seminars gerne beantwortet hätten.
Welche Varianten fallen dir noch ein?

Die anderen Beiträge aus der Serie findest du hier:
Teil 1: Sterne falten im Team – Teil 1
Teil 2: Sterne falten im Team Teil 2 – Ich versteh‘ nur Dänisch
Teil 4: Sterne falten im Team Teil 4 – Juchuhh, ein Fehler!
Teil 5: Sterne falten im Team Teil 5 – Ja, und dann?
