Buchtipp Bullet Journal – Das Praxisbuch von Diana Meier-Soriat
Bullet Journal ist der Hot Shit auf Instagram, aber wie fängst du eigentlich damit an? Diana Meier-Soriat hat dazu ein Praxisbuch geschrieben, und ich habe es mir ganz genau angesehen.
Ich schreibe hier mal Werbung, aber Diana hat mir das Buch geschenkt, sogar mit Widmung. Ganz lieben Dank dafür.

Wie fängst du mit Bullet Journaling an?
Hast du dich das auch schon gefragt, beim Betrachten der ganzen wundervollen Accounts auf Instagram? Kunstvoll werden Tagesabläufe geplant, Gewohnheiten getrackt und Gewichtsverluste notiert. Herrlich! Um einen etwas besseren Einblick zum Thema zu bekommen, hatte ich mir im Dezember Diana Meier-Soriat für eine Live-Session zum Thema eingeladen. Mehr Info dazu findest du hier. Ich war sehr entzückt vom Bullet Journaling und bin ob der wundervollen Materialien auch erstmal ordentlich in einen Kaufrausch geraten. Nicht, dass ich einen speziellen Auslöser für einen Kaufrausch an Schreib- und Zeichenmaterialien bräuchte, aber es ist eben einfach passiert. So richtig angefangen hatte ich damals noch nicht, ich wollte erstmal auf das Buch warten. Irgendwas ist ja immer.
Hier ist es also nun, das wunderbare Bullet Journal – Praxisbuch*. Fanfarengeräusch! Ausgestattet mit den Materialien, denen Diana nach einer kurzen Einleitung zum Bullet Journal allgemein ein ausführliches Kapitel des Buches widmet, kannst du sofort perfekt loslegen. Wie? Du wartest noch auf eine Materiallieferung aus Übersee? Gut, das kannst du machen, aber…

Haaalt, das musst du gar nicht alles haben, um wirklich anzufangen, denn spätestens auf Seite 31 stellst du fest, dass es sogar viel einfacher ist, mit dem Bullet Journaling anzufangen, als du zunächst geglaubt hast. Ein Notizbuch und ein Stift reichen aus, um mit dem von Ryder Carroll einfach entwickelten Rapid Logging zu starten. Du wirst feststellen müssen, dass du keine Ausrede hast, nicht sofort loszulegen.

Dabei fällt auf, dass das kurze Kapitel 3 „Das Organisationssystem“ im Grunde das Schlüsselkapitel ist, denn Diana erklärt dir hier alles, was du wissen musst. Klar, dass das visuell erstmal kein Brüller ist, aber es geht hier nicht um Kunst, es geht in erster Linie darum, wie du dich in deinem Leben organisierst. Das solltest du bei aller Schönheit auf Instagram auf gar keinen Fall vergessen.

In Kapitel 4 geht es um den Aufbau deines Bullet Journals. Diana erklärt hier die Seiten, die vorhanden sein müssen, um dein blanko Notizbuch in ein Bullet Journal zu verwandeln. Oder sagen wir lieber: „Vorhanden sein sollten.“ Denn:
Nichts muss, alles kann, am Ende bestimmst du, wie dein Bullet Journal aussieht. Du brauchst trotzdem ein paar Basics, um wirklich an die Planung oder an dein Tracking zu gehen.
Im Gegensatz zum Basic-Kapitel wird es hier langsam kunstvoller und mehr zu dem, was du von Instagram kennst.

In Kapitel 4 lerne ich auch, dass ein Bullet Journal nicht einfach nur ein Kalendarium enthält, sondern ein „Future Log“. Wow, das klingt gut! Dafür gibt es super viele Formen und super viel Inspiration im Buch. Besonders interessant ist jeweils die Erklärung, für welchen Einsatz du welche Form wählen könntest. Ich staune, denn darüber, welche Form für mich die richtige sein könnte, habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Ich habe halt immer genommen, was so dazugehörte, oder irgendwie vorhanden war in meinen Planern oder Kalendern. Ich bin nie auf die Idee gekommen, dass ich das ja auch verändern könnte. Möglicherweise erklärt das meine Abneigung gegen jegliche Form der Planung?

Je weiter ich mich durch das Kapitel durcharbeite, desto kunstvoller werden die Vorschläge. Das gefällt mir. Bei Kapitel 5 juckt es mir bereits in den Fingern, denn hier geht es um Schmuckelemente, Schriften, Icons und Co.
Ja, now we are talking Instagram! Klar musst du dir die für dich wichtigen Elemente heraussuchen, aber du findest hier viel Inspiration.
Kapitel 6: Alle weiteren Vorlagen für dein Bullet Journal
Ich schreibe bewusst könnte, denn du sollst dir dein Bullet Journal wie dein eigenes Planungsbuch einrichten, und dazu brauchst du das, was für dich und dein Leben Sinn macht. Sonst könntest du schnell auf den Gedanken verfallen und denken:
„Ich erledige das mal eben schnell, bevor ich das hier kunstvoll gestalte.“
Das denkt mancher angesichts toll gestalteter Bullet Journale, aber betrachte es als Prozess, nicht als etwas, das schnell fertig und schön aussehen muss. Es ist für dich! Wenn du an einem Tag die Zeit hast, viele der visuellen Inspirationen auszuprobieren, dann mach das einfach für dich. Wenn nicht, dann arbeite dich langsam ein.
Auf den letzten Seiten stellt Diana zusätzlich einige Instagrammer vor, bei denen du noch mehr Inspiration findest. Das Buch ist eine fantastische Inspirationsquelle für Einsteiger, aber auch ein tolles Auffrischen für erfahrene Anwender:innen.
Mein Fazit: Ein rundum gelungenes Praxisbuch, das Anfänger:innen im leicht plaudernden Stil mit an die Hand nimmt und Einsteiger:innen mit Erfahrung eine Fülle an Inspiration bietet. KAUFEN!*

Kleiner Rückblick: Im Rahmen einer Sommeraktion hatte ich Diana damals nochmal live auf meiner Facebookseite eingeladen, damit sie noch etwas mehr zum Thema „Bullet Journal als Reisetagebuch“ erzählen konnte.

Führst du ein Bullet Journal?
Das Buch bestellst du hier.*

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Deine Sandra Dirks
