Frau Dirks, die Litfasssäule und der Toaster im Alltagstest
Prüfungsvorbereitung für Fortbildungen ist selten sexy – aber mit ein bisschen Visualisierung wird sogar der trockenste Stoff zum Hingucker.
‚Wiederholung‘ heißt das Stichwort, Wiederholung ist bei mir traditionell das Thema von Ende Februar bis Ende April. In diesem Zeitraum liegt die Prüfungsvorbereitung für die Abschlussprüfungen in der kaufmännischen Aus- und Fortbildung.
Genauer: die Prüfungsvorbereitung für Verkäufer, Kaufleute im Einzelhandel, Handelsassistenten und Handelsfachwirte.
Während in der Prüfungsvorbereitung für Auszubildende alle Spielarten und Wettbewerbe erlaubt sind und ich sie gnadenlos einsetze, sieht es in der Prüfungsvorbereitung der Fortbildung ganz anders aus.
Hier geht es nicht darum, auswendig zu lernen oder Wissen per Multiple Choice abzuspulen. Hier soll Anwendungswissen trainiert werden. Besonders der schriftliche Ausdruck soll trainiert werden, weil der in den meisten kaufmännischen Berufen im Alltag eher zu kurz kommt. Weiterhin arbeiten wir an der Präsentationskompetenz der Teilnehmenden. Diesen Punkt finde ich persönlich natürlich wesentlich spannender, wie du dir sicher vorstellen kannst. Eine Lerneinheit zur Visualisierung ist da auf jeden Fall auch immer drin. Herrlich!
Es sind in diesen Veranstaltungen eher weniger methodische Tools gefragt. Es stellt sich die Frage, wie ich als Trainerin trotzdem Freude an dieser Art von Thema habe. Wie kann ich mir den unsexy Alltag in der Prüfungsvorbereitung also netter gestalten? 😉
Klar: Indem ich das bisschen Input oder den Reflexionshinweis visualisiere, wie es mir gefällt.
Ein paar Eindrücke vielleicht?

Wird besser, die kleine Litfasssäule…

In der 2. Woche gibt es eine Änderung bei Justin.
So macht selbst mir ein Whiteboard Spaß.
Mit dem kleinen Toaster aus Foamboard lässt sich wirklich was retten. Ist der nicht süß?

Der Einsatz des Toasters auf dem Whiteboard geht als „Toaster-Feedback“ in meine persönliche Methodensammlung ein.

Denke darüber nach, weitere Bauteile für weitere Themen zu produzieren, um sie mit Magnetplättchen zu hinterkleben. Dann muss es nicht immer Tesakrepp sein, auf diesem Whiteboard, oder an einer Metallwand. Klar kann man den Toaster auch auf das Whiteboard zeichnen. Das ist nur viel weniger effektvoll.

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