Ich mache mich schlau: The Art of Delivering Workshops in English

Dings & Tipps

„I’m Sandra from Germany. I’m a trainer and I deliver two and a half really dangerous training subjects…“

So hört es sich an, wenn ich mich als Trainerin in einer Runde auf Englisch vorstelle.

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Hast du den Fehler in diesem und dem vorhergehenden Bild gefunden? Die Auflösung findest du am Ende dieses Beitrages.

Ich war am letzten Wochenende live Teilnehmerin in einem Workshop in Köln und hatte richtig viel Spaß.

Das Thema: English for Trainers – The Art of Delivering Inspiring Workshops in English. Delivered von den 2Trainers. In der kleinen Gruppe an diesem Samstag in Köln mit einer der beiden 2Trainers, Kerstin Brandes. Wir waren five Ladies und das war wirklich amazing.
Ich hatte viel Spaß und habe ganz viel gelernt. Nie hätte ich das damals auch vom Englischunterricht am Gymnasium gesagt. Schade.

Ein Englischkurs für Trainer? Warum denn das?

Ich habe das in letzter Zeit immer wieder erwähnt:
Auch wenn es vielleicht nicht der Plan ist, englische Trainings anzubieten, müssen wir uns hier in Deutschland damit auseinander setzen. Wer noch meine ‚Ich-kann-kein-Englisch-Tiraden‘ im Ohr hat, der mag sich wundern, woher der Wandel kommt. Das hat verschiedene Gründe. Man lernt ja nie aus.

Einer der Auslöser ist sicherlich mein Trip nach New York. Dort habe ich tolle Kollegen aus aller Welt kennengelernt und die Kommunikation ist nun mal auf Englisch.

Der 2. Grund ist die Tatsache, dass viele Unternehmen in Deutschland international agieren. Meetings, Seminare oder Webinare finden mittlerweile ganz selbstverständlich auf Englisch statt, weil die Teilnehmer aus allen Teilen der Welt kommen. (Jüngere) Mitarbeiter der Unternehmen sprechen mittlerweile fließend Englisch. Haben zum Teil ihre Schulzeit im Ausland verbracht, oder dort studiert. Das war zu meiner Zeit noch eher exotisch und besonders. Heute ist es einfach ganz normal. Es ist auch normal Englisch zu sprechen. Ganz selbstverständlich, irgendwie. Wenn es also zukünftig darum geht, Trainingsaufträge zu vergeben, dann könnte schon mal die Frage auftauchen:

„Machen Sie das Training auch in Englisch? Nein? Schade!“ –

Wie ärgerlich. Das könntest du ganz sicher. Möglich, dass du dafür mehr Vorbereitung brauchst. Aber findest du es nicht auch reizvoll, dein Spezialistenthema mal auf Englisch anzubieten? Also nach diesem Seminar habe ich darauf richtig Lust.
Eine Erkenntnis ist auch, dass es gar nicht wichtig ist, mit der Null-Fehler-Grammatik zu glänzen. Wichtig ist, sich bei dem, was man da macht sicher zu fühlen und sich grundsätzlich verständlich zu machen.

Ich habe mein If-Clauses-Trauma begraben und bin startklar. Den fehlenden Vokabel- und Grammatikrest überbrücke ich mit Charme. Wofür hat man den sonst?

Der Workshop war sehr aktiv und absolut praxisnah. Den ganzen Tag haben wir in der Gruppe Englisch gesprochen. Schon komisch möchte man denken, so unter deutschen Ladies. Ich habe mich in der Gruppe so wohlgefühlt, dass mir das gar nicht komisch vorkam. Ganz im Gegenteil, das lief ganz gut. Am Anfang etwas holprig, weil die Vokabeln ja nicht so auf Abruf bereit stehen. Zum Ende des Tages auch etwas schwieriger, weil da wirklich deutlich wird, dass die Konzentration nachlässt.
Vielleicht liegt das aber auch am Alter. Nein, das bitte nicht kommentieren.

Kerstin hat aber wirklich jede unserer Vokabelfragen beantwortet, so dass jeder seine Lieblingstrainingssätze auch auf Englisch mit nach Hause nehmen konnte.

„The coin has dropped.“, auch so’n Satz. Isso.

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Ich habe ein fast komplett vollgeschriebenes und vollgezeichnetes Vokabelheft mit nach Hause genommen. Sowas wie Sketchnotes, damit sich die Erkenntnisse auch wirklich verfestigen.

Hier ein paar Eindrücke meiner Notizen:

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„In behalf of captain Dingsbums and his crew…“, hören wir im Flugzeug. Könnte das auch ein Satz im Training sein?

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Unser Fokus an diesem Tag: Englisch.

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Hach, wir haben so herrliche Vokabelschätze entdeckt.

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Zum Ende des Tages konnten wir ganz sicher sein, viele Vokabeln geharvested zu haben, um in englischen Trainingssituationen zukünftig weniger puzzled zu sein und nicht in jede trap zu tappen.

Fazit:
Gönn dir das ruhig mal. Womöglich kommt dein 1. englisches Training schneller, als erwartet. Ich empfehle das Training auf jeden Fall. Zukünftig könnte ich mir vorstellen, immer mal ein Auffrischungstraining zu Schwerpunktthemen zu besuchen, z.B. zu Themen, wie ‚Seminarstart‘, ‚Anleiten von Übungen‘ oder ‚Auswertung & Feedback‘.

Auch in der Zeitschrift trainingAktuell gab es schon einen Artikel zum Thema. Lies hier.

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Auflösung:

Schön, dass du bis hierher gelesen hast. Dann verrate ich dir, dass ich auf beiden Fotos ein ‚c‘ zuviel eingesetzt habe. Es muss heißen ‚English‘ statt ‚Englisch‘. 🙂
Das werde ich mir zukünftig merken.

 

Sandra Dirks

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Ich blogge über Flipcharts und Methoden, um zauberhaften Menschen dabei zu helfen, Ideen zu finden, für quirlige, überraschende und unvergessliche Events.

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4 Kommentare auf "Ich mache mich schlau: The Art of Delivering Workshops in English"

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Carola
Gast

Wau! Hört sich gut an. Und wo kann man den Kurs buchen…?

Christine Burgmer
Gast

Ein großartiger Beitrag, Sandra! You have written a wonderful article. Tausend Dank. Many thanks. And I just adore your super duper drawings … 😉

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