Reflexion – Auswertung: Comics erstellen

Trainingstipps
Sandra Dirks - Comic-Dokumentation mit der Comic-Software von Plasq

„Comic Life“ bietet eine sehr lebendige Seminardokumentation.

Dank Reiner Bing von www.bilderdenken.de , der mir auf unserem gemeinsamen Workshop einen Tipp gab, habe ich mich noch mal mit dem Thema Comics beschäftigt.

Erfolgreich im Selbstversuch getestet!

In meinen Seminaren mache ich immer Fotos und erstelle daraus, je nach Auftrag, immer sehr ausführliche Fotodokumentationen. Hier treffen Job und Hobby aufeinander. Man hat da ja so Schnittstellen.
Anhand von Teilnehmerfotos während der Seminare habe ich aber entdeckt, dass die Teilnehmer selbst sehr wertvolle Beobachtungen machen, die sie viel unauffälliger und oft auch spontaner einfangen können. Diese Idee möchte ich hier einmal aufnehmen und weiterführen.

„Ich nenne sie auch gerne die Kamerakind – Teilnehmerdoku.“

Als Kind der 70er kenne ich selbstverständlich 1-2-oder-3, die fröhliche Show mit Michael Schanze. Dort wurde immer ein Kamerakind im Studio ausgewählt. Das Kamerakind durfte zusätzlich Bilder machen, erkennbar an dem Rahmen im Bild. Erinnerst du dich? Das war immer etwas Besonderes.

Im Seminar frage ich nach freiwilligen Fotoreportern für einen Tag.
Am 1. Tag von mehrtägigen Seminaren muss ich meistens jemanden auslosen oder bestimmen. An den folgenden Tagen gibt es immer genügend freiwillige Teilnehmer, die diesen Job gerne übernehmen. Ich bitte den Fotoreporter des Tages, jeweils 5-10 Fotos über den Tag verteilt zu erstellen.

Dabei dürfen es gerne mehr sein, doch 5-10 Fotos sollen nur in die Doku eingehen. Das schult noch mal die Wahrnehmung, wenn Fotos ausgewählt werden sollen, die die Gruppe besonders gut repräsentieren. Der Vorteil bei 5-10 Fotos: Die Dokumentation hat maximal 1 – 2 Seiten. Das ist sehr gut überschaubar.

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Ein Workshop-Beispiel im Bearbeitungsbildschirm

In den kleinen Kaffeepausen jeweils am Folgetag stelle ich meinen Computer mit der Software zur Verfügung und die Teilnehmer entscheiden, in welcher Reihenfolge die Fotos eingebaut werden sollen und ergänzen nebenbei die Sprechblasen mit ihren eigenen Worten. Ich nehme bewusst die kleinen Pausen, damit ich auch immer noch ein Auge drauf werfen kann, denn nicht alle Teilnehmer fühlen sich sicher im Umgang mit der Technik und in den seltensten Fällen möchte ich meinen Computer der Gruppe anvertrauen. So kann ich eingreifen und notfalls selbst schnell die Ideen aufnehmen. Aus meiner Erfahrung nimmt das etwa 10-15 Min. Zeit pro Tag ein. Ist also auf jeden Fall machbar.

Was passiert damit?

Teilnehmer und Auftraggeber nehmen diese Doku ganz begeistert an, weil sie wesentlich lebendiger rüberkommt, als die sonst oft verwendete Powerpoint-Variante. Es kommt natürlich immer darauf an, wie viel Text du zusätzlich verarbeiten musst. Bei langen Texten solltest du auf herkömmliche Software (Powerpoint, Word) zurückgreifen.
Wenn du aber die Stimmung im Seminar kommunizieren willst, dann ist die beschriebene Form der Doku sehr gut geeignet. Gerade, wenn du zu den Themen „Kommunikation, Team oder Führung“ unterwegs bist.

Was ist das für eine Software?

Die Software heißt „Comic Life“ oder „Comic Life deluxe“ und wurde zunächst für den Mac entwickelt. Es gibt von der Firma plasq jetzt eine Version für Windows. Beide Versionen können eingeschränkt kostenlos getestet werden.

Die Benutzung des Programms ist sehr einfach und ausreichend dokumentiert. Der Preis für das Programm: ca. 29,00 – 35,00 €

Ein guter Preis, im Gegensatz zu oft teuren anderen Programmen.

Link zu Comic-Life.


Variante:

Du kannst selbst einen Teil der Seminarunterlagen damit aufpeppen:

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Variante 2:

Du könntest kurze Dialoge, z.B. beim Thema „Mitarbeitergespräch“ in dieser Form darstellen. Du müsstest für diesen Zweck zwei Personen beim Gespräch fotografieren. Dann füllst du die Sprechblasen mit den einzelnen Dialogsätzen, die du vermitteln möchtest. Schon erhältst du eine anschauliche Seite, die ein bisschen an den Fotoroman aus der Bravo erinnert. Das liest man doch mit viel mehr Aufmerksamkeit, als einen einfach herunter geschriebenen Dialog, oder?! 

Viel Spaß beim Ausprobieren. Ich freue mich, hier von deinen Erfahrungen zu lesen.

Sandra Dirks

Hallo, ich bin Sandra!
Ich blogge über Flipcharts und Methoden, um zauberhaften Menschen dabei zu helfen, Ideen zu finden, für quirlige, überraschende und unvergessliche Events.

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2 Kommentare auf "Reflexion – Auswertung: Comics erstellen"

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Matthias
Gast

Produzierst Du selbst Comics mit Playmobil Figuren?
LG
Matthias

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